Umgeben von zackigen Felsketten, wanderbaren
Zweitausendern und üppigen Almwiesen verzaubert die mittelalterliche Stadt den
Besucher.
Die Gegend um Radstadt wurde bereits im 4. Jhdt.
v. Chr. von den Kelten bewohnt. Anschließend erfolgte die Besitznahme
durch die Römer
, wobei die
wichtigste Römerstraße von Aquileia über den Tauern nach Juvavum
(Stadt bei Salzburg) führte.
Mit der bayrischen Besiedlung im 7. Jhdt. n. Chr. beginnt die eigentliche Geschichte der Stadt. Die Namensgebung, ob slawischen oder germanischen Ursprungs, ist bis heute nicht geklärt - Rastat (1074), Radestat (1092), Rastat (1139).
Im 13.Jhdt. wurde die gesamte Terrasse befestigt und Radstadt erhielt unter
Erzbischof Rudolf von Hohenegg am 27. Juli 1289 das Stadtrecht - die
einzige Stadt des Erzbistums Salzburg im Gebirge.
Radstadt hat eine reizvolle, von der
historischen Stadtmauer umgebene Altstadt, in der der Großteil der Geschäfte des Ortes angesiedelt
ist.
Sehenswert ist das Radstädter Heimatmuseum, auf dem 1298 erstmals urkundlich erwähntem Schloß Lerchen sowie das Museum Kapuzinerzentrum. Erlebens Sie Kunst, Handwerk und Kultur vergangener Epochen hautnah!
Das im ehemaligen Schloss Lerchen installierte Museum bietet auf 12 Schauräumen Geologie der Region, die Geschichte des Ortes seit der Römerzeit, sakrale Kunst und alte Ansichten. Auch altes Handwerk, Ackerbürgertum sowie das Vereinswesen kommen nicht zu kurz. Weitere Schwerpunkte sind dem Radstädter Komponisten Paul Hofhaimer und der Radstädter Kunstkeramik gewidmet. Im nahe gelegenen Kapuzinerturm wird die Wehrhaftigkeit der „Stadt im Gebirge“ zur Schau gestellt und ein Querschnitt durch ehemalige alte Berufe gezeigt. Info: Heimatmuseum Tel.: 06452/6374, e-mail: museum@radstadt.at
Besuchen Sie die spätromanische Stadtpfarrkirche mit der Paul-Hofhaymer-Gedächtnisorgel, oder den "Schusterturm" (spätgotische Lichtsäule), die Kapuzinerkirche mit der Kapuzinergruft mit barockem Hochaltar. Ein besonderer Tipp ist auch ein Besuch der Loretokirche, diese ist jedoch nur für spezielle Anlässe öffentlich zugänglich.
Atemberaubend ist die Stadbefestigung aus dem 13. Jahrhundert mit den drei Wehrtürmen die in den Jahren 1527-1535 gebaut wurden. Hexen-, Teich- und Kapuzinerturm sind Zeugen alten Wehrbaus und versetzen den aufmerksamen Besucher in die mittelalerliche Zeit zurück.


